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Vermögensverwaltung für Stiftungen

Sie sind Entscheidungsträger in einer Stiftung oder arbeiten in anverwandten Bereichen? Sie haben aufgrund Ihrer finanziellen Möglichkeiten und Ihrer idealistischen Werte schon einmal darüber nachgedacht, eine Stiftung zu gründen? Es fehlt Ihnen aber sowohl an rechtlichen wie auch steuerlichen Kenntnissen? Auch fehlt Ihnen die Expertise bei der Anlage von Stiftungsvermögen? Sie wünschen eine unverbindliche Beratung und wollen Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, wie sich Ihre Ideen in die Praxis umsetzen lassen oder wie Ihre aktuelle Situation professioneller gelöst werden kann?

In Kooperation mit der Deutsche Stiftungstreuhand

Wir verfügen über eine breite und langjährige Erfahrung im Strukturieren und in der Betreuung von Stiftungsgeldern. In unserem großen Netzwerk finden Sie Experten aus dem In- und Ausland, welche entweder eigene Stiftungen gegründet und/oder Einzelpersonen und Familien betreut haben, um ein solches Vorhaben zu planen und umzusetzen. So arbeiten wir in Deutschland beispielsweise mit den Experten der Deutschen Stiftungstreuhand zusammen, die sich auf das Thema Stiftungen spezialisiert haben.

Gerne stellen wir Ihnen die richtigen Kontakte her, damit Sie sich aus erster Hand und professionell informieren lassen können. Kommen Sie bitte gerne und jederzeit aus uns zu!

Definition

Stiftungen sind in der Regel Einrichtungen, die mit Hilfe eines Vermögens einen vom Stiftungsgeber – auch über dessen Tod hinaus – festgelegten Zweck verfolgen. Grundsätzlich soll das eingesetzte Vermögen auf Dauer erhalten bleiben und den Begünstigten eine praktisch immerwährende Unterstützung in Form der Erträge aus diesem Vermögen zukommen lassen. Die meisten Stiftungen werden in privatrechtlicher Form errichtet und dienen gemeinnützigen Zwecken, wodurch sie meistens auch steuerbefreit sind.

 

Ausgangslage

Da das Stiftungsvermögen erhalten werden und idealerweise im Laufe der Jahre sogar wachsen soll, sind die meisten Stiftungssatzungen mit Anlagerichtlinien ausgestaltet, die sog. risikobehaftete Anlagen entweder komplett ausschließen oder zumindest limitieren. Bis dato gab dies nie Anlass zur Sorge, denn fünf- oder zehnjährige Staatsanleihen garantierten über viele Jahrzehnte hinweg stattliche Zinszahlungen. Die Eurokrise 2011 entpuppte sich allerdings als Game Changer . Spätestens mit den berühmt-berüchtigten Worten „whatever it takes“ des ehemaligen Chefs der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, wurde klar: Die Zeiten von attraktiven Zinsen bei Anleihen neigen sich dem Ende entgegen.

Vermögensverwaltung für Stiftungen - Altes Tor ist geöffnet und gibt Blick auf einen Innenhof frei

Konsequenz

Jede fällige Anleihe aus der Hochzinsphase stellt somit für die Anlageentscheider bei Stiftungen eine immer größer werdende Herausforderung dar. Befindet man sich doch im Dilemma, dass neue Staatanleihen im besten Fall eine Nullrendite liefern, meist aber sogar mit einem negativen Koupon emittiert werden. Will man aber einen klar positiven Zinssatz erwirtschaften, geht dies einher mit Risiken (z.B. bei Unternehmensanleihen oder Bonds von Risikoländern), welche laut Satzung überhaupt nicht erlaubt sind. Das Ergebnis ist unschön, denn die permanent rückläufige „running yield“, also die laufende Ausschüttungsrendite eines Stiftungsportfolios, heißt für die Stiftungsbegünstigten: Es steht immer weniger Geld zur Verfügung, um einmalige Ausgaben zu finanzieren oder überhaupt den operativen Geschäftsbetrieb am Laufen halten zu können.

Ansatz

Oft – und vielleicht zu oft – vergessen Investoren die uralte, nach wie vor gültige Gleichung für Kapitalanlagen: Chance = Risiko. Je mehr Rendite man erzielen möchte, desto höher ist das Risiko. Ein Investment mit hohem Gewinnpotenzial, das gleichzeitig absolut sicher ist, existiert schlichtweg nicht. Wer langfristig eine gute Rendite erzielen will, muss darum auch bereit sein, bei zwischenzeitlichen Verlusten ruhig Blut zu bewahren. Als Aktienspezialisten wissen wir mit Wertschwankungen umzugehen. Die Herausforderung liegt darin, klug zu investieren, Erfahrung in die Entscheidungen miteinfließen zu lassen und durch besonnenes, aber konsequentes und aktives Handeln größtmögliche Sicherheit und Kontinuität zu bieten.

Wie kann sich nun eine konservative Stiftung in einem Niedrig- oder sogar Negativzinsumfeld adäquat bewegen, sprich investieren, um dem eigentlichen Stiftungszweck gerecht zu werden?

Vermögensverwaltung für Stiftungen - Kompassnadel zeigt auf Wort Lösung

Lösung

Für uns als Vermögensverwalter ist hierbei eines von entscheidender Bedeutung: Der konservative Charakter einer Stiftung liegt vor allem darin, dass sie ein wirklich langfristiger Investor ist. Und genau dies ist ein Vorteil von unschätzbarer Bedeutung gegenüber vielen anderen Anlegern. Warum? Eine Lebensversicherung muss irgendwann die Beiträge ihrer Versicherten, vielleicht sogar noch mit einer Garantieverzinsung versehen, an diese zurückzahlen. Eine Stiftung hat keinen Rückzahlungszeitpunkt, der sie terminlich unter Druck setzt. Somit kann sie Kursschwankungen deutlich besser aushalten, zumal sie nie in die Zwangslage eines potenziellen Verkaufs kommt. Viel wichtiger ist am Ende des Tages eine Sicherstellung der Erträge, denn über einen kompletten Anlagezyklus werden Kursverluste wieder ausgeglichen. Dies bedeutet nichts anderes, als dass eine Stiftung durchaus risikotragfähiger ist als vielfach angenommen.

Vermögensverwaltung für Stiftungen - Geschäftsmann baut Holzklötze zu steigender Treppe auf

Praxis

Was können wir leisten, um das Chance-Risiko-Verhältnis für eine Stiftung zu optimieren? Wir bieten individuelle Lösungen für jedes Stiftungsvermögen an und erarbeiten nach detaillierter Beratung exakt das Portfolio, welches der Stiftungsgeber und/oder der Anlageverantwortliche wünscht. Dabei lassen sich zahllose Parameter integrieren, wie bspw. eine maximale negative Kursschwankung von 15%. Über Absicherungen schliessen wir weitere Verluste aus. Die Kosten verringern zwar das Partizipationspotenzial nach oben, aber Hauptziel einer Stiftung ist nicht die Erzielung von Kursgewinnen.

Eine ideale Zusammensetzung eines Stiftungsvermögens liegt aus unserer Sicht in einer Kombination aus festverzinslichen Wertpapieren und Aktien. Erstere sind zuständig für die Erzielung einer vernünftigen Ausschüttungsrendite, auch unter Inkaufnahme tragbarer Risiken. Zweitere Anlageform trägt über die Einnahme von Dividenden zu einer Erhöhung der Rendite bei und sollte auf lange Sicht das ursprünglich investierte Vermögen kontinuierlich und nachhaltig steigern. Stichwort Nachhaltigkeit: Gerade für Stiftungen sind nachhaltige Investments (Link zum Artikel Nachhaltigkeit -- Was bedeutet das eigentlich?) ein wichtiges Anliegen. Sie geben uns den Rahmen vor, wir erstellen für Sie ein massgeschneidertes Portfolio, das Ihren Ansprüchen und Vorstellungen zu 100% entspricht. Denn erst wenn Sie zufrieden sind, sind wir es auch.

Wir sind Ihre Ansprechpartner, wenn es um zukunftsfeste, dauerhaft tragfähige und solide Anlage von Vermögen geht. Seit über einem Vierteljahrhundert.

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